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Ein Jahrzehnt vor der amerikanischen Revolution wurde der Glasgower Instrumentenbauer James Watt mit der Reparatur einer Newcomen-Dampfmaschine beauftragt. Er erkannte schnell, dass die Konstruktion durch Hinzufügen einer externen Kondensatorspule verbessert werden konnte, was den thermischen Wirkungsgrad erheblich steigerte. Die Wattsche Dampfmaschine fand bald weite Verbreitung im Bergbau, in der Textilindustrie und in anderen Branchen. Mühlen und Fabriken entstanden, Arbeiter zogen in die Städte, und die Agrargesellschaft der Welt wandelte sich allmählich in eine mechanisierte Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution hatte begonnen.

Das industrielle Wachstum wurde jedoch bald durch einen Mangel an preiswertem Stahl gebremst. Wieder einmal änderte eine einfache Erfindung - die Einführung von Druckluft in einen mit geschmolzenem Roheisen gefüllten Ofen - alles. Der englische Erfinder Sir Henry Bessemer ließ sein neues Verfahren 1856 patentieren und begann damit, Stahl weitaus schneller und zu einem Bruchteil der Kosten konkurrierender Verfahren herzustellen. Die zunehmende Nutzung der Elektrizität und Henry Fords Entwicklung von Fließbandproduktionsmethoden in den frühen 1900er Jahren förderten diese zweite Phase der industriellen Revolution weiter und ebneten den Weg für unsere moderne Industriegesellschaft.

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